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How globalization changes capitalism, the economy and politics

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Hochverschuldetes Europa!

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Geldausgeben scheint zu einer neuen Lieblingsbeschäftigung in Europa geworden zu sein. Da stehen wir Amerika jetzt nichts mehr nach. Man fragt was ist bloß aus dem Nulldefizit geworden?

Die Maastricht-Grenzen von drei Prozent werden in Österreich und allen anderen Europäischen Staaten (mit Ausnahme von Finnland?) 2008/09 mit Sicherheit nicht erreicht. In Österreich wird der Schuldenberg bis 2013 auf fast 80 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Das bedeutet das man allein für die Zinsen in vier Jahren über 11 Milliarden Euro oder fast die Hälfte der heurigen Einnahmen aus Lohn- und Umsatzsteuer budgetieren muss. Na dann gute Nacht für die höchste Bonitätsstufe.

Die FT Deutschland berichtet über die Schuldenlast die Europas Staaten zu erdrücken droht. Die Tabelle als Erweiterung dieses Beitrags greift hauptsächlich auf Daten des Internationalen Währungsfonds (IMF) zu, die in der ‘World Economic Outlook Database, April 2009’ veröffentlicht sind. Für die Berechnung der nationalen Verschuldung der Ukraine in Prozent des GDP, wurde eine Publikation der National Bank of Ukraine verwendet, wobei die Staatsverschuldung in Milliarden US Dollar für 2008 und 2009 gleichbelassen wurde.

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Written by Alfred

26. May 2009 at 4:14 pm

UK Schuldenlast im Visier von S&P

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Obwohl einiges darauf hinweist, dass sich der Abschwung der Wirtschaft in den letzten Wochen etwas verlangsamt hat ist eines sicher: Die Globale Weltwirtschaft befindet sich nachwievor am Rande des Abgrunds. Der Stein der da ins rollen kommen könnte um damit eine massive Lawine auszulösen, sind die bereits entstandenen und noch zu erwartenden Schuldenlasten der westlichen Regierungen, allen voran der USA (siehe post). Das Verhältnis der Staatsschulden zur Wirtschaftsleistung ist bei fast allen westlichen Regierungen sprunghaft in die Höhe geschnellt. Den Machthabern sind durch die Finanz- und Wirtschaftskrise die Hände gebunden. Zumindest ist es uns so erzählt worden. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Schulden in der Zukunft belastend wirken und daher schnellst möglich wieder abgebaut werden müssen. Die Ratingagenturen scheinen das mittlerweile verstanden zu haben. Man beginnt bereits lautstark über das Tripple A Rating der U.S.A. nachzudenken, und heute hat auch die Standard & Poor’s Ratingagentur den Ausblick für Großbritannien von stabil auf negativ herabgestuft. Noch wurden die Kreditwürdigkeit für Langzeit mit ‘AAA’ und Kurzeit mit ‘A-1+’ bestätigt, trotzdem ist es das erste mal dass das Land auf der negative Liste von S&P ist.

Written by Alfred

21. May 2009 at 2:24 pm